Unsere moderne Lebensweise führt immer häufiger zu Impotenz und erektiler Dysfunktion. Dabei gibt es einige Dinge, die dabei helfen können, die Wahrscheinlichkeit, Impotenz zu erleiden, stark reduzieren. In diesem Artikel erfahren Sie, was Sie als Vorsorge und Schutz vor Impotenz tun können.


Wie kommt es zu Impotenz?

Wenn ein Mann keine Erektion bekommt, die Geschlechtsverkehr ermöglicht, spricht man von Impotenz. Das kann verschiedene Gründe haben. Impotenz betrifft nicht nur ältere Männer, selbst junge Männer erleiden immer häufiger Impotenz. Gründe für Impotenz sind meistens Durchblutungsstörungen. Auch Alkohol- und Nikotinkonsum, Stress, psychische Probleme und Umweltgifte können Gründe sein. Krankheiten und übermäßiger Konsum von pornografischen Inhalten sind darüberhinaus bekannte Ursachen.

Durchblutungsstörungen sind in den häufigsten Fällen der Grund für Impotenz, vor allem bei Männern ab 50. Wenn das Blut nicht in ausreichenden Mengen in den Schwellkörper des Penis gelangen kann. So wird das Entstehen einer Erektion erschwert. Grund für eine schwache Durchblutung können neben natürlichem Altern ein Bewegungsmangel, Nikotin und einige Krankheiten sein.

Alkohol und Nikotinkonsum belastet den Körper ebenso wie Umweltgifte. Die Auswirkungen dieser Gifte sind vergleichbar mit jenen, die Stress verursacht. Schließlich bedeutet eine Giftbelastung für unseren Körper immer auch Stress. Ist der Körper über lange Zeit und/oder in zu kurzen Intervallen gestresst kann er sich deutlich schlechter regenerieren und Sexualhormone ausschütten. Das hat zur Folge, dass mehrere Körperfunktionen schaden nehmen. Darunter auch die Durchblutung und die Potenz. 

Psychische Probleme sind ein weiterer Stressfaktor und eine Belastung für den Hormonhaushalt. Wer schon einmal stark getrauert hat kann sicher nachvollziehen, wenn man in diesem Zustand kein Verlangen nach Sex hat. Bei Depressionen oder Angststörungen kann es zu einer anhaltenden Erektionsstörungen kommen.

Ein modernes Phänomen ist der Konsum von pornografischen Medien. Heute ist es so einfach wie nie zuvor, nach Belieben pornografische Inhalte zu konsumieren. Viele Männer konsumieren Pornos täglich, teilweise sogar mehrmals täglich, und setzen so ihre Reizschwelle nach oben. Das kann dazu führen, dass der echte Kontakt mit Frauen nicht mehr reizvoll genug ist um den Mann zu erregen. 

Was dient als Vorsorge und Schutz vor Impotenz?

Was dient als Vorsorge und Schutz vor Impotenz?

Es gibt viele alltägliche Strategien, die man als Vorsorge und Schutz vor Impotenz und erektiler Dysfunktion in seinen Alltag einbauen kann. Die effektivsten sind wohl regelmäßige Bewegung, eine gesunde Ernährung und ein aktiver Stressabbau durch Meditation, Atemübungen oder entspannende Hobbys. Des weiteren können Sie das Risiko, Impotenz zu erleiden, drastisch senken, wenn Sie Ihren Alkohol- und Nikotinkonsum drastisch senken. Ähnliches gilt auch für den Konsum von pornografischen Medien. 

Regelmäßige Bewegung

Wenn Sie regelmäßig Sport treiben, wird Ihre Durchblutung kurz- und langfristig gefördert und Ihr Körper kann vermehrt Glücks- und Sexualhormone produzieren. Regelmäßige Bewegung ist eines der effektivsten Mittel, um Durchblutungsstörungen und Impotenz vorzubeugen. Wenn Sie sich bisher nicht regelmäßig bewegt haben, können Sie damit beginnen, sich eine Sportart auszusuchen. Sie sollten einem Sport nachgehen, der Ihnen Spaß macht oder der Sie schon immer interessiert hat. Wenn Sie etwas unkompliziertes für Ihre Gesundheit tun möchten und keine bestimmte Sportart bevorzugen, ist Krafttraining eine geeignete Möglichkeit. So können Sie sich regelmäßig bewegen und Ihrem Körper etwas gutes tun. Durch regelmäßiges Krafttraining, bei dem Sie sich anstrengen aber nicht überanstrengen stärken Sie neben Ihrer Durchblutung und Ihren Hormonen Ihre Muskeln. Was neben optischen Vorteilen auch wertvolle Anti-Aging-Effekte bringt.

Gesunde Ernährung und Stressausgleich

Eine gesunde Ernährung mit naturbelassenen Nahrungsmitteln kann ebenfalls viel dazu beitragen, Impotenz vorzubeugen. Wenn Sie sich überwiegend von Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch, Nüssen, Getreide und Milchprodukten ernähren versorgen Sie Ihren Körper mit wichtigen Nährstoffen. Die braucht er, um wichtige Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Das können Sie tun, wenn Sie bisher nicht besonders auf Ihre Ernährung geachtet haben: Beginnen Sie damit, zu jeder Mahlzeit ein Stück Obst oder Gemüse zu essen. Und generell weniger Junkfood und Süßigkeiten zu konsumieren.

Wenn Sie im Alltag viel Stress ausgesetzt sind, können Entspannungstechniken wie Meditation oder Atemübungen helfen. Mit ihnen können Sie Stress abbauen und dem Körper Raum geben, sich zu regenerieren. Auch entspannende Hobbys wie Spaziergänge in der Natur oder künstlerische Aktivitäten können Stress abbauen. Das können Sie tun, wenn Sie meditieren wollen, aber nicht wissen wie es geht:  Stellen Sie sich einen Timer für 5 oder 10 Minuten und schließen Sie Ihre Augen. Danach konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem und Ihren Herzschlag. Wenn Sie den Faden verlieren, richten Sie Ihre Konzentration einfach wieder auf Ihren Atem und Ihren Herzschlag. Progressive Muskelentspannung nach Jacobson ist ebenfalls eine bewährte Technik zum Stressabbau.

Was tun, wenn Sie schon mit Impotenz zu kämpfen haben?

Wenn Sie schon an einer Erektionsstörung leiden, können Sie trotzdem die oben genannten Strategien zur Vorsorge und Schutz vor Impotenz anwenden. Sie sollten aber einen Arzt aufsuchen. Um sich beraten zu lassen und um auszuschließen, dass Sie aufgrund einer Krankheit Impotenz erlitten haben. Neben einer Anpassung Ihres Lebensstils kann der Arzt Ihnen Potenzmittel wie Viagra, Cialis und Levitra verschreiben. Diese Potenzmittel sind bestens erforscht und für gesunde Männer gut verträglich. Viagra und Co. enthalten PDE5-Hemmer, die ein Enzym (PDE5) hemmen und so die Durchblutung fördern, wodurch eine Erektion leichter entstehen kann. Da diese Potenzmittel auch Nebenwirkungen haben können, sollten Sie sich unbedingt mit einem Arzt beraten, bevor Sie eines dieser Medikamente verwenden.