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Risikofaktoren der erektilen Dysfunktion

Als Erektile Dysfunktion, kurz ED, bezeichnet man eine gestörte oder fehlende Erektion des Penis bei sexueller Erregung. Es gibt eine Reihe von Risikofaktoren für Impotenz beim Mann. Leidet man unter einem oder mehreren dieser Krankheiten, ist die Wahrscheinlichkeit für Erektionsprobleme höher. Im folgenden Artikel gehen wir näher auf diese Risikofaktoren der erektilen Dysfunktion ein.

Ursachen der erektilen Dysfunktion

Zuerst wollen wir allerdings die Hauptursachen von Erektionsstörungen näher beleuchten.

  • Psychische Ursachen

Angst vor dem Versagen vor einer sexuellen Aktivität und ähnliche psychische Belastungen können sich negativ auf die Erektionsfähigkeit auswirken.

  • Organische Ursachen

Eine organisch bedingte ED liegt vor, wenn es andere physische Probleme im Körper des Betroffenen vorliegen. Dazu zählen die Risikofaktoren, die im Folgenden beschrieben werden.

Risikofaktoren der erektilen Dysfunktion

Hypertonie

Hypertonie ist eine der wichtigsten Risikofaktoren für Impotenz. Eine Studie im Journal of the American Geriatrics Society ergab, dass etwa 49% der Männer im Alter von 40 bis 79 Jahren mit Bluthochdruck eine Erektionsstörung hatten. Hypertonie ist ein anderer Name für Bluthochdruck. Sie kann zu schweren gesundheitlichen Komplikationen führen und das Risiko von Herzerkrankungen, Schlaganfall und manchmal sogar Tod erhöhen. Blutdruck ist die Kraft, die das Blut einer Person gegen die Wände ihrer Blutgefäße ausübt. Dieser Druck hängt vom Widerstand der Blutgefäße ab und davon wie hart das Herz arbeiten muss.

Bluthochdruck ist ein primärer Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einschließlich Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz und Aneurysma. Die Kontrolle des Blutdrucks ist entscheidend für die Erhaltung der Gesundheit und die Verringerung des Risikos dieser gefährlichen Krankheiten.

Hypertonie

Die wichtigste Maßnahme gegen Hypertonie ist ein gesunder Lebenswandel. Leidet man unter dieser Erkrankung sollte man versuchen mehr Sport in seinen Alltag zu integrieren und Stress zu reduzieren. Auch bei der Ernährung sollten Änderungen vorgenommen werden, weniger Salz, weniger Fett und mehr Obst und Gemüse lautet hier die Divise. Der Alkohol- und Tabakkonsum sollten ebenfalls eingeschränkt werden. Des Weiteren kann eine Hypertonie auch mit Medikamenten behandelt werden.

Diabetes mellitus

Erektile Dysfunktion ist ein häufiges Problem bei Männern mit Diabetes. Diabetes mellitus ist eine Krankheit, die verhindert, dass der Körper die Energie aus der Nahrung richtig nutzt. Man unterscheidet 2 Formen von Diabetes:

Diabetes mellitus

Typ-1-Diabetes 
Typ-1-Diabetes entsteht, weil die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse (Beta-Zellen) beschädigt sind. Bei Typ-1-Diabetes produziert die Bauchspeicheldrüse wenig oder gar kein Insulin, so dass Zucker nicht in die Zellen des Körpers gelangen kann, um als Energiequelle zu dienen. Menschen mit Typ-1-Diabetes müssen Insulin-Injektionen verwenden, um ihren Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Typ 1 ist die häufigste Form von Diabetes bei Menschen unter 30 Jahren, kann aber in jedem Alter auftreten.

Typ-2-Diabetes (Erwachsenen-Diabetes)
Bei Typ-2-Diabetes bildet die Bauchspeicheldrüse Insulin, das aber entweder nicht ausreicht oder nicht richtig funktioniert. Neun von zehn Menschen mit Diabetes haben Typ 2. Dieser Typ tritt am häufigsten bei Menschen über 40 Jahren auf, kann aber auch in der Kindheit vorkommen, wenn Risikofaktoren vorhanden sind.

Typ-2-Diabetes kann manchmal mit einer Kombination aus Ernährung, Gewichtskontrolle und Bewegung kontrolliert werden. Die Behandlung kann jedoch auch orale glukosesenkende Medikamente (oral eingenommen) oder Insulininjektionen (Spritzen) beinhalten.

Um Diabetes besser zu verstehen, hilft es, zu wissen, wie der Körper die Nahrung zur Energiegewinnung nutzt. Dieser Prozess wird als „Stoffwechsel“ bezeichnet.

Der Körper besteht aus Millionen von Zellen. Um Energie zu gewinnen, benötigen diese Zellen Nahrung in einer sehr einfachen Form. Wenn man isst oder trinkt, wird ein Großteil der Nahrung in einen einfachen Zucker namens Glukose zerlegt. Glukose liefert die Energie, die der Körper für tägliche Aktivitäten benötigt. Die Blutgefäße und das Blut sind quasi die Autobahnen, die den Zucker vom Aufnahme- (=Magen) oder Herstellungsort (=Leber) hin zu den Zellen transportieren, wo er verwendet (=Muskeln) oder gespeichert (=Fett) wird. Zucker kann nicht von selbst in die Zellen gelangen. Die Bauchspeicheldrüse gibt Insulin an das Blut ab, das als Helfer dient, der Zucker in die Zellen zur energetischen Nutzung lässt. Wenn der Zucker aus dem Blutkreislauf in die Zellen gelangt, wird der Blutzuckerspiegel gesenkt. Ohne Insulin kann Zucker nicht in die Zellen des Körpers gelangen, um als Energie genutzt zu werden. Dadurch steigt der Zucker. Zu viel Zucker im Blut wird als “Hyperglykämie” (hoher Blutzucker) bezeichnet.

Hyperlipidämie und Übergewicht

Auch Hyperlipidämie zählt zu den Risikofaktoren der erektilen Dysfunktion. Hyperlipidämie bedeutet, dass ein hoher Anteil an Fetten (oder Lipiden) im Blut vorhanden ist. Zu diesen Fetten gehören Cholesterin und Triglyceride, die für die Funktion unseres Körpers wichtig sind.

Steigen sie allerdings zu hoch, können diese Fette ein Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfall bedeuten. Hyperlipidämie wird vor allem durch eine ungesunde Ernährung verursacht.

Betroffene nehmen meist zu viel Fett, Cholesterin oder Kohlenhydrate zu sich. Wie es schon vermuten lässt, ist auch hier ein Lebenswandel angebracht. Insbesondere die Ernährung sollte umgestellt werden

Hyperlipidamie und ubergewicht
Rauchen

Das Rauchen birgt viele gesundheitliche Risiken. Zigarettenrauchen kann fast jeden Teil des Körpers schädigen. Die Chemikalien im Zigarettenrauch verletzen die Auskleidung der Blutgefäße und beeinflussen deren Funktion. Diese Chemikalien können auch das Herz, Gehirn, die Nieren und andere Gewebe im ganzen Körper schädigen.

Das Risiko des Rauchens für die erektile Gesundheit ist auf die Auswirkungen von Zigarettenchemikalien auf die Blutgefäße im Penis zurückzuführen.

Eine Erektion entsteht, wenn sich die Arterien im Penis ausdehnen und sich mit Blut füllen, nachdem sie Signale von Nerven im Penis erhalten haben.

Die Nerven reagieren auf sexuelle Erregungssignale aus dem Gehirn. Selbst wenn das Nervensystem gut funktioniert, ist eine Erektion möglicherweise nicht möglich, wenn die Blutgefäße durch Rauchen ungesund sind.


So wirken Sie gegebenen Risikofaktoren für Impotenz entgegen

Eigentlich ist es ganz einfach: leben Sie, so gesund Sie können! Verzichten Sie möglichst auf Alkohol und Zigaretten. Behalten Sie eine schlanke Linie und achten auf eine ausgewogene Ernährung.

Vermeiden Sie Stress und gehen Sie im Alltag mehr zu Fuß. Wenn Sie all diese Ratschläge befolgen, haben Sie gute Chancen, Ihr Risiko für erektile Dysfunktion stark zu senken.

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Risikofaktoren der erektilen Dysfunktion

Als Erektile Dysfunktion, kurz ED, bezeichnet man eine gestörte oder fehlende Erektion des Penis bei sexueller Erregung. Es gibt eine Reihe von Risikofaktoren für Impotenz beim Mann. Leidet man unter einem oder mehreren dieser Krankheiten, ist die Wahrscheinlichkeit für Erektionsprobleme höher. Im folgenden Artikel gehen wir näher auf diese Risikofaktoren der erektilen Dysfunktion ein.

Ursachen der erektilen Dysfunktion

Zuerst wollen wir allerdings die Hauptursachen von Erektionsstörungen näher beleuchten.

  • Psychische Ursachen

Angst vor dem Versagen vor einer sexuellen Aktivität und ähnliche psychische Belastungen können sich negativ auf die Erektionsfähigkeit auswirken.

  • Organische Ursachen

Eine organisch bedingte ED liegt vor, wenn es andere physische Probleme im Körper des Betroffenen vorliegen. Dazu zählen die Risikofaktoren, die im Folgenden beschrieben werden.

Risikofaktoren der erektilen Dysfunktion

Hypertonie

Hypertonie ist eine der wichtigsten Risikofaktoren für Impotenz. Eine Studie im Journal of the American Geriatrics Society ergab, dass etwa 49% der Männer im Alter von 40 bis 79 Jahren mit Bluthochdruck eine Erektionsstörung hatten. Hypertonie ist ein anderer Name für Bluthochdruck. Sie kann zu schweren gesundheitlichen Komplikationen führen und das Risiko von Herzerkrankungen, Schlaganfall und manchmal sogar Tod erhöhen. Blutdruck ist die Kraft, die das Blut einer Person gegen die Wände ihrer Blutgefäße ausübt. Dieser Druck hängt vom Widerstand der Blutgefäße ab und davon wie hart das Herz arbeiten muss.

Bluthochdruck ist ein primärer Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einschließlich Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz und Aneurysma. Die Kontrolle des Blutdrucks ist entscheidend für die Erhaltung der Gesundheit und die Verringerung des Risikos dieser gefährlichen Krankheiten.

Hypertonie

Die wichtigste Maßnahme gegen Hypertonie ist ein gesunder Lebenswandel. Leidet man unter dieser Erkrankung sollte man versuchen mehr Sport in seinen Alltag zu integrieren und Stress zu reduzieren. Auch bei der Ernährung sollten Änderungen vorgenommen werden, weniger Salz, weniger Fett und mehr Obst und Gemüse lautet hier die Divise. Der Alkohol- und Tabakkonsum sollten ebenfalls eingeschränkt werden. Des Weiteren kann eine Hypertonie auch mit Medikamenten behandelt werden.

Diabetes mellitus

Erektile Dysfunktion ist ein häufiges Problem bei Männern mit Diabetes. Diabetes mellitus ist eine Krankheit, die verhindert, dass der Körper die Energie aus der Nahrung richtig nutzt. Man unterscheidet 2 Formen von Diabetes:

Diabetes mellitus

Typ-1-Diabetes 
Typ-1-Diabetes entsteht, weil die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse (Beta-Zellen) beschädigt sind. Bei Typ-1-Diabetes produziert die Bauchspeicheldrüse wenig oder gar kein Insulin, so dass Zucker nicht in die Zellen des Körpers gelangen kann, um als Energiequelle zu dienen. Menschen mit Typ-1-Diabetes müssen Insulin-Injektionen verwenden, um ihren Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Typ 1 ist die häufigste Form von Diabetes bei Menschen unter 30 Jahren, kann aber in jedem Alter auftreten.

Typ-2-Diabetes (Erwachsenen-Diabetes)
Bei Typ-2-Diabetes bildet die Bauchspeicheldrüse Insulin, das aber entweder nicht ausreicht oder nicht richtig funktioniert. Neun von zehn Menschen mit Diabetes haben Typ 2. Dieser Typ tritt am häufigsten bei Menschen über 40 Jahren auf, kann aber auch in der Kindheit vorkommen, wenn Risikofaktoren vorhanden sind.

Typ-2-Diabetes kann manchmal mit einer Kombination aus Ernährung, Gewichtskontrolle und Bewegung kontrolliert werden. Die Behandlung kann jedoch auch orale glukosesenkende Medikamente (oral eingenommen) oder Insulininjektionen (Spritzen) beinhalten.

Um Diabetes besser zu verstehen, hilft es, zu wissen, wie der Körper die Nahrung zur Energiegewinnung nutzt. Dieser Prozess wird als „Stoffwechsel“ bezeichnet.

Der Körper besteht aus Millionen von Zellen. Um Energie zu gewinnen, benötigen diese Zellen Nahrung in einer sehr einfachen Form. Wenn man isst oder trinkt, wird ein Großteil der Nahrung in einen einfachen Zucker namens Glukose zerlegt. Glukose liefert die Energie, die der Körper für tägliche Aktivitäten benötigt. Die Blutgefäße und das Blut sind quasi die Autobahnen, die den Zucker vom Aufnahme- (=Magen) oder Herstellungsort (=Leber) hin zu den Zellen transportieren, wo er verwendet (=Muskeln) oder gespeichert (=Fett) wird. Zucker kann nicht von selbst in die Zellen gelangen. Die Bauchspeicheldrüse gibt Insulin an das Blut ab, das als Helfer dient, der Zucker in die Zellen zur energetischen Nutzung lässt. Wenn der Zucker aus dem Blutkreislauf in die Zellen gelangt, wird der Blutzuckerspiegel gesenkt. Ohne Insulin kann Zucker nicht in die Zellen des Körpers gelangen, um als Energie genutzt zu werden. Dadurch steigt der Zucker. Zu viel Zucker im Blut wird als “Hyperglykämie” (hoher Blutzucker) bezeichnet.

Hyperlipidämie und Übergewicht

Auch Hyperlipidämie zählt zu den Risikofaktoren der erektilen Dysfunktion. Hyperlipidämie bedeutet, dass ein hoher Anteil an Fetten (oder Lipiden) im Blut vorhanden ist. Zu diesen Fetten gehören Cholesterin und Triglyceride, die für die Funktion unseres Körpers wichtig sind.

Steigen sie allerdings zu hoch, können diese Fette ein Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfall bedeuten. Hyperlipidämie wird vor allem durch eine ungesunde Ernährung verursacht.

Betroffene nehmen meist zu viel Fett, Cholesterin oder Kohlenhydrate zu sich. Wie es schon vermuten lässt, ist auch hier ein Lebenswandel angebracht. Insbesondere die Ernährung sollte umgestellt werden

Hyperlipidamie und ubergewicht
Rauchen

Das Rauchen birgt viele gesundheitliche Risiken. Zigarettenrauchen kann fast jeden Teil des Körpers schädigen. Die Chemikalien im Zigarettenrauch verletzen die Auskleidung der Blutgefäße und beeinflussen deren Funktion. Diese Chemikalien können auch das Herz, Gehirn, die Nieren und andere Gewebe im ganzen Körper schädigen.

Das Risiko des Rauchens für die erektile Gesundheit ist auf die Auswirkungen von Zigarettenchemikalien auf die Blutgefäße im Penis zurückzuführen.

Eine Erektion entsteht, wenn sich die Arterien im Penis ausdehnen und sich mit Blut füllen, nachdem sie Signale von Nerven im Penis erhalten haben.

Die Nerven reagieren auf sexuelle Erregungssignale aus dem Gehirn. Selbst wenn das Nervensystem gut funktioniert, ist eine Erektion möglicherweise nicht möglich, wenn die Blutgefäße durch Rauchen ungesund sind.


So wirken Sie gegebenen Risikofaktoren für Impotenz entgegen

Eigentlich ist es ganz einfach: leben Sie, so gesund Sie können! Verzichten Sie möglichst auf Alkohol und Zigaretten. Behalten Sie eine schlanke Linie und achten auf eine ausgewogene Ernährung.

Vermeiden Sie Stress und gehen Sie im Alltag mehr zu Fuß. Wenn Sie all diese Ratschläge befolgen, haben Sie gute Chancen, Ihr Risiko für erektile Dysfunktion stark zu senken.